SAMA

Die­ser Aus­druck, den die Mit­glie­der als Zusatz für den über­ge­ord­ne­ten Begriff Sono­lo­gie gewählt haben, folgt einer gan­zen Rei­he von Wort­be­deu­tun­gen. Sie ent­stam­men dem Sans­krit und kön­nen fol­gen­des bedeu­ten: 

sāma oder saa­ma: „sa“ steht für Stim­me, „ama“ für Leben 

sama: gleich, ähn­lich, gleich­mä­ßig, gleich­blei­bend 

śama oder sha­ma: inne­re Stil­le, Ruhe, Frie­den, Gleich­mut, Beherr­schung der Wahr­neh­mungs­sin­ne. 

Eine wei­te­re Asso­zia­ti­on führt zu „Sama Veda“, dem Buch der Gesän­ge, eine der ältes­ten noch bestehen­den Über­lie­fe­run­gen von Hei­li­gem Wis­sen. 

Die für uns wich­ti­ge Bedeu­tung des Namens liegt aber im sono­lo­gi­schen Wis­sen ver­bor­gen. Die Sil­ben SA und MA2 mar­kie­ren zwei Inter­val­le inner­halb der Ton­struk­tur des Men­schen. SA bezeich­net den Per­sön­li­chen Grund­ton, also das tona­le Zen­trum des indi­vi­du­ell gepräg­ten Men­schen. Ist die­ser Ton als Kraft sta­bil instal­liert, wer­den die Erleb­nis­fel­der aller ande­ren Töne rea­li­siert. Die­se Rei­se führt auf einem Spi­ral­weg direkt in das Inter­vall MA2. Es ist ein Weg aus der Wahr­neh­mung einer getrenn­ten Iden­ti­tät in das Wah­re Sein des Men­schen, sei­ne eige­ne Gött­lich­keit. 

Die­ser Yoga-Weg der Selbst­er­kennt­nis codiert sich über die Sil­ben SAMA